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Webhosting

Zehn Tipps für die eigene Business-Website | 7-8/2010

Auch für kleine und mittelständische Unternehmen führt am eigenen Webauftritt kein Weg vorbei. Holger Gerlach

Insbesondere Selbstständige oder Klein- und Mittelbetriebe (KMU) suchen meistens geeignete Hosting- Komplettpakete. Unter Berücksichtigung einiger elementarer Aspekte, kann dabei auch ohne Programmierkenntnisse und ohne hohen zeitlichen Aufwand ein professioneller Internetauftritt kostengünstig gestaltet werden.

1. Implementierung der Website.
Die eigene Website sollte einfach – das heißt auch ohne HTML- oder Programmierkenntnisse – einzurichten sein. Idealerweise kann der Anwender die eigene Internetseite direkt über den Internetbrowser erstellen, ohne eine Software installieren zu müssen. Dadurch ist es auch nicht erforderlich, sich um die Erneuerung von Lizenzen oder Sicherheits-Updates zu kümmern. Wichtig ist ein Einrichtungsassistent, der den User Schritt für Schritt durch die wichtigsten Einstellungen für die Gestaltung der Homepage führt. Empfehlenswert sind zudem Design- und Bildvorlagen, die der Anwender leicht in seine Homepage integrieren kann.

2. Flexibilität der Lösung.
Bei aller Standardisierung dürfen aber auch die Individualisierungsmöglichkeiten nicht zu kurz kommen. So sollten sich die Designvorlagen nach Belieben anpassen lassen, beispielsweise durch Ausblenden von Seitenelementen, Änderung der Hintergrundfarbe, Einfügen von Hintergrundbildern oder Veränderung der Formatierungen. Idealerweise sind weitere, frei gestaltbare Seitenelemente vorhanden, etwa um mit Hilfe eines Texteditors auch HTML-Code einfach zu erstellen.

3. Leistungsumfang.
Die Lösung sollte jedenfalls auch das Flash-Format unterstützen, damit der Anwender zum Beispiel eine animierte Intro in seine Website integrieren kann. Weitere Features wie Blogs, Gästebücher, Foren oder RSS-Feeds sollten bei Bedarf einfach integriert werden können. Für viele Anwender ist es auch erforderlich, dass die Website mehrsprachenfähig ist und zumindest eine deutsche und englische Sprachversion unterstützt.

4. E-Mail-Accounts.
Der Anwender sollte auf die Anzahl der E-Mail-Accounts achten, die für die eigene Domain zur Verfügung gestellt werden und überprüfen, wie viel Speicherkapazität für E-Mails im Paketpreis enthalten ist. Bei manchen Hostern wird zwischen dem Speicherplatz für die Website und für die E-Mails unterschieden.

5. Skalierbarkeit.
Bei steigenden An- wenderanforderungen – zum Beispiel hinsichtlich der benötigten Seitenanzahl für die Homepage – sollte die Lösung ohne großen Aufwand erweitert werden können. Falls der Anwender eine zusätzliche Funktionalität – wie etwa ein professionelles Shop-System – integrieren möchte, sollte dies problemlos möglich sein.

6. Verfügbarkeit.
Der Anwender muss darauf achten, dass der Anbieter entsprechende SLAs (Service Level Agreements) anbietet, die zum Beispiel eine garantierte monatliche Verfügbarkeit der Website beinhalten. Bei Verletzung von in den SLAs vereinbarten Regeln können dann Vertragsstrafen anfallen oder Servermieten zurückerstattet werden.

7. Anbieter/Provider.
Bei der Wahl eines Partners mit langjähriger Expertise und natürlich auch entsprechender Unternehmensgröße sowie finanzieller Stabilität kann der Anwender sicher sein, dass seine Daten umfassend geschützt und immer verfügbar sind.

8. Sicherheit.
Der Web-Hoster muss über ein Hochsicherheits-Rechenzentrum verfügen, das zum Beispiel eine redundante, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Brandschutztüren oder mehrere Sicherheitsstufen bei der Zugangskontrolle bietet. Nur so ist ein zuverlässiger Schutz aller Informationen – zum Beispiel auch der Kundendaten – vor Verlust, Diebstahl, Feuer oder Wasserschäden gegeben. Darauf sollte man allein schon aus Datenschutzgründen unbedingt achten.

9. Service und Support.
Der Provider muss über Telefon, Fax und E-Mail erreichbar sein und schnelle Reaktionszeiten bieten: Anfragen sollten innerhalb weniger Stunden beantwortet werden.

10. Kosten.
Der Anwender muss überprüfen, ob der Web-Hoster eine für seine Anforderungen sinnvolle und kostenoptimierende Preisstaffelung anbietet: abhängig von der Anzahl der Webseiten, der verfügbaren Funktionalitäten wie Bildergalerien oder Blogs und der E-Mail-Accounts.

Bei Hosting-Angebote im Billigsegment sollte der Anwender besonders genau hinsehen, was wirklich alles Vertragsbestandteil ist und welche (versteckten) Extrakosten entstehen können. Speicherplatz, monatliches Transfervolumen oder die Anzahl der Mail-Konten sind manchmal die kleingedruckten Fußangeln auf dem Weg zu einer dem Bedarf angepassten eigenen Webpräsenz mit planbaren Kosten.

Webhosting
www.verio.de





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