Siemens IT Solutions and Services
Krise fo(e)rdert Konsolidierung und BI | 7-8/2010
Erst konsolidierte und harmonisierte Unternehmensapplikationen bieten eine
gute Basis für Business Intelligence.
Nicht nur bei SAPSystemen
sondern
„quer über alle Bereiche“
kann Johannes Scheutz,
Leiter Consulting CEE bei
Siemens Österreich, Siemens
IT Solutions and Services,
zwei große Trends erkennen:
„Konsolidierung und Harmonisierung
der IT sowie
Business Intelligence, hier
speziell
die integrierte Unternehmensplanung.“
„Besonders sehr große
Unternehmen haben, oft auch
durch Zukäufe und Zusammenschlüsse,
Anwendungssilos,
die nur über Schnittstellen
miteinander kommunizieren
können“, spricht Scheutz die
Probleme mangelnder Integration
an. So gebe es im
HR-Management oder im
Finanzwesen starken Konsolidierungsbedarf.
Da das Thema
schon seit zehn Jahren aktuell
sei, habe Siemens dazu zuerst
im eigenen Haus eine standardisierte
Vorgehensweise für
Harmonierungsvorhaben entwickelt,
die danach bei namhaften
Kunden in Großprojekten
zur Anwendung kam.
Unser Service Offering reicht
beginnend bei einer Machbarkeitsstudie
eines Harmonisierungsprojektes
bis hin zu Realisierungen
von globalen SAPSystemen,
erklärt Scheutz.
In der Praxis gelte es, so
rasch wie möglich zu unternehmensweiten
Standards
zu gelangen und auch kurzfristigen
Nutzen zu generieren.
Dies sei gar nicht so einfach,
wenn bei einer Organisation
sieben unterschiedliche HRAnwendungen
in Betrieb seien
oder gar 50 SAP-Systeme, wie
bei einem anderen Kunden.
„Neben Kosteneinsparungen
manifestiert sich der Nutzen
eines Konsolidierungsprojektes
zum Beispiel auch in
der Form von besserer Compliance
und in konsistenten
Unternehmenszahlen“, betont
Scheutz weitere Projektziele.
Letztere bieten erst die Basis
für eine erfolgreiche Unternehmenslenkung.
Denn als zweiten wesentlichen
Trend ortet Johannes
Scheutz zurzeit das Thema
Business Intelligence. Besonders
wichtig sei nun die integrierte
Unternehmensplanung,
um schneller und flexibler
Forecasts erstellen zu können.
Dabei gehe es nicht nur
um die Planung des Finanzwesens,
sondern auch weiterer
Unternehmensbereiche wie
Produktion oder Vertrieb.
„Meist sind BI-Projekte
umfangreich und langfristig
und beginnen mit Workshops,
um den Bedarf des Kunden zu
definieren“, weiß Scheutz aus
der Praxis. Mit Starterpaketen
oder kostenlosen Testlizenzen
wie sie SAP seit der Übernahme
des BI-Herstellers Business
Objekts anbiete, könne der
Einstiegsprozess beschleunigt
werden.
Gemeinsam mit der Tochter
unit-IT fokussiert Siemens
IT Solutions and Services die
Wirtschaftsbereiche Energie,
Industrie, Gesundheitswesen
und Öffentliche Verwaltung,
für die jeweils angepasste Addons
entwickelt werden.
Siemens IT Solutions and Services
www.siemens.at/it-solutions