Business Intelligence
Die ersten BI-Schritte | 7-8/2010
Fünf Dinge, die man bei der Einführung eines
BI-Tools beachten sollte. Ulrich Beckmann
1. Projektziele festlegen.
Legen Sie eindeutige Projektziele
fest und geben Sie
Ihrem (ersten) BI-Projekt
einen festen Rahmen. Was soll
erreicht werden, und ist das
Erreichen der Ziele realistisch?
Sind die Zielvorgaben messbar
und eindeutig? Ihre BI-Ziele
sollten in Einklang mit Ihren
Unternehmenszielen stehen.
2. Mitarbeiter einbeziehen.
Veränderungen können Angst
machen und stoßen oft auf
Ablehnung: Beziehen Sie
daher die Mitarbeiter, die später
mit dem BI-Tool arbeiten
sollen, in die Entscheidungsfindung
und in die Projektarbeit
ein. Je besser die Mitarbeiter
informiert sind, desto
motivierter werden sie sein
und umso stärker werden sie
später gemeinsam mit Ihnen
an einem Strang ziehen.
3. Sensibler Umgang mit
Schwachstellen.
BI-Analysen
werden Schwachstellen aufdecken,
die es zu beheben
gilt. Gehen Sie sensibel damit
um: nicht das Aufdecken der
Schwachstellen ist das Problem,
das ist im Gegenteil
sogar gewollt. Problematisch
würde es nur, wenn das Aufdecken
von Problemen aktiv
verhindert wird. Gerade in den
Anfängen von BI-Projekten
heißt es daher: Allseits Mut
zur Lücke!
4. Die richtige BI-Technologie
einsetzen.
Mitarbeiter brauchen
Anreize, um die mit Einführung
eines BI-Tools einhergehende
Verhaltensänderung
dauerhaft anzunehmen. Die
Auswahl der richtigen Technologie
fürs Tool ist dabei bereits
die halbe Miete. Eine komplexe,
umständliche oder von der
IT-Abteilung abhängige Technologie
ist kontraproduktiv:
sie erschwert den Erfolg und
bremst Schwung und Enthusiasmus.
Die Wahl kann daher
nur auf die schnelle, flexible
In-Memory-Technologie und
auf die logisch-assoziative
Suche fallen, die leicht erlernbar
ist und von den Anwendern
schnell angenommen
wird.
5.Seien Sie entscheidungsfreudig.
Effektive BI-Strategien
begreifen Veränderung als
Chance. Das beinhaltet die
Untersuchung von Problemen
und Fragestellungen, die man
bis dato kaum zu betrachten
wagte. Das Ergebnis solcher
Analysen kann bedeuten, dass
man harte und unangenehme
Entscheidungen treffen muss.
Die gute Nachricht: Sie können
sich dabei auf Ihr BI-Tool
verlassen, denn Sie erhalten
korrekte Einsichten in das
Unternehmen. Ihre Entscheidung
wird also auf Fakten
beruhen, nicht auf Annahmen.
Und manchmal können Analyse-
Ergebnisse ganz schön
verblüffend sein.
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