CSC Computer Science Consulting Austria
Change Management und Vertikalisierung | 7-8/2010
Neue Organisationsstruktur unterstützt Wachstumskurs beim IT-Consulter CSC.
Seit neun Monaten leitet
Norbert Haslacher
nun die Österreich-
Tochter des vor über fünfzig
Jahren in Virginia, USA,
gegründeten IT-Beratungsund
Dienstleistungsunternehmens
CSC. Davor war er
bereits elf Jahre in führenden
Positionen in Frankreich,
England, Deutschland und
im Mittleren Osten für den
weltweit agierenden Konzern
tätig. Die ersten Monate im
neuen Job verbrachte Haslacher
überwiegend damit,
das Unternehmen auf eine
vertikale branchenspezifische
Organisationsstruktur
umzurüsten. Financial Services,
Manufacturing, Healthcare,
Public Sector und TCU
(Technology, Consumer, Utilities)
sind die Zielbranchen,
denen mit Adolf Formanek,
Christoph Götze, Christian
Köck, Harald Hartl und Djawad
Tabatabai durchwegs
branchenerfahrene „Vertical
Heads“ vorstehen. Sie unterstützen
den CEO tatkräftig
bei der kompromisslosen
Konzentration auf Wachstum
in diesen Sektoren. Ergänzt
werden diese Units durch
den Bereich Outsourcing, bei
welchem CSC weltweit einer
der Marktführer ist, unter der
Leitung von Andreas Keisler.
Herstellerneutralität.
We-
sentliches
Ziel der Reorganisation
war, durch ein breiteres
Leistungsspektrum an einem
deutlich größeren Stück der
Wertschöpfungskette zu profitieren,
die für Haslacher „bei
den McKinseys dieser Welt
beginnt und über Business
Consulting bis ins letzte Data
Center reicht. Durch meine
Delivery Experience weiß ich
sehr genau, was es heißt, Projekte
zu managen“, erklärt der
CEO. An den Zielen Kosteneinsparung
und Effizienzsteigerung,
den Schlagworten jedes
CIO, ändere sich dabei schon
lange nichts, meint Haslacher,
früher selbst Management-
Consulter, und berichtet, dass
für sämtliche abzuwickelnde
Projekte eine von CSC selbst
entwickelte „Catalyst-Methode“
zum Einsatz gelangt, die
dem Kunden hohe Effizienz
und Sicherheit hinsichtlich
der Geschäftsrelevanz und des
technischen Zustandes der
Lösung gewährleistet. Herstellerneutralität
zählt zu den wichtigsten
Geschäftsprinzipien
des Konzerns, der dennoch –
oder vielleicht gerade deshalb
– intensive Partnerschaften
mit weltweiten Big Playern wie
etwa IBM, Microsoft, SAP oder
Oracle ebenso pflegt wie mit
regionalen Anbietern, hierzulande
etwa mit Fabasoft. Da-
bei kann es durchaus immer
wieder Schwerpunkte geben,
wie zum Beispiel BI-Themen,
die zuletzt auf SAP-Background
massiv ausgebaut
wurden und einen deutlichen
Ausbau der SAP-Unit mit sich
brachten.
Kundenzufriedenheit.
Jobangst
dürfte derzeit generell
bei CSC Österreich nicht das
Hauptthema der Mitarbeiter
sein. „Da sich die Performance
der Fiskaljahre 2008 und 2009
im Rahmen der Budgeterwartung
bewegte, kam es in dieser
Zeit zu keinem Markt-resultierenden
Personalabbau, und
das bereits begonnene Fiskaljahr
2011 sieht schon sehr gut
aus“, erklärt dazu Norbert
Haslacher. Insgesamt sieht der
neue CSC-Chef einen „langsamen,
aber haltbaren positiven
Trend, jedoch weniger von
Technologie als vielmehr von
Transparenz und Effizienz
getrieben“. Wenn die Kundenzufriedenheit
hält, was eine
aktuelle GfK-Studie über CSC
laut Marketingleiterin Carolin
Treichl verspricht, dürften die
Aussichten tatsächlich nicht
die schlechtesten sein: Neunzig
Prozent derjenigen, die mit
CSC zusammengearbeitet
haben, empfehlen den ITConsulter
auch anderen als
Lösungspartner.
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