Fujitsu Technology Solutions
Go „glocal“ | 04/2010
Satoru Hayashi, Executive Vice Chairman von Fujitsu Technology Solutions,
über die strategische Ausrichtung des japanischen IT-Multis Fujitsu.
Nach dem Ende des
Joint Ventures mit
Siemens und der
Übernahme der Anteile
durch die Mutter positioniert
sich das „Nachfolgeunternehmen“
Fujitsu Technology
Solutions (FTS) als breit
aufgestellter Hersteller und
Dienstleister mit Consumerund
Business-Hardware-Produktion,
Outsourcing-Diensten
und Cloud Computing.
„Fujitsu ist mitten in einem
Transfomationsprozess.“
Mit
diesen Worten beschreibt
Satoru Hayashi, Executive
Vice Chairman of the Board,
die Situation des japanischen
IT-Multis anlässlich eines
Besuchs in Wien. Fest steht,
dass das Unternehmen die
Abhängigkeit vom Mutterland
Japan reduzieren möchte und
den Umsatzanteil der internationalen
Niederlassungen
von derzeit rund 30 Prozent
bis zum Jahr 2011 auf 40 Prozent
steigern will. Umgesetzt
werden soll dies vor allem
durch „Wachstum in Wachstumsländern
und Akquisitionen
in gesättigten Märkten“,
so Hayashi. Die Auslandsniederlassungen
sollen aber
nicht nur Verkaufsorganisationen
sein. So
hat der Bereich
Fujitsu Technology
Solutions,
der die Nachfolgeorganisation
des Joint
Ventures Fujitsu
Siemens
Computers
und damit den
europäischen
Arm des asiatischen
IT-Multis
darstellt, vor
kurzem vom
japanischen
Mutterkonzern
eine gewichtige
Rolle übertragen bekommen:
FTS hält das globale Produkt-
„Ownership“ für die x86-Server
und -Storage-Lösungen.
Auch hält Fujitsu weiterhin
am Produktions- und Entwicklungsstandort
Augsburg
fest, in dem in Zukunft neben
PCs und Servern auch Storage-
Lösungen produziert
werden sollen.
Wolfgang Horak, Senior
Vice President South Eastern
Europe, unterstreicht vor
allem im Zusammenhang mit
Cloud Computing die Rolle
von Fujitsu als größter ITAnbieter
mit Sitz außerhalb
der USA. „Wo lassen wir unsere
Daten speichern? Bei
Cloud Computing wird die
Antwort auf diese Frage
immer wichtiger.“
Fujitsu Technology Solutions
at.ts.fujitsu.com