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it&t business | Artikel
S&T Gruppe

Konsolidierung „im Rückwärtsgang“ | 04/2010

Serviceorientiertes Lösungsportfolio und neue Organisation sollen den Weg in die Zukunft ebnen.

Bei hartem Gegenwind im Geschäftsjahr 2009 – der Umsatz ging um 18 Prozent auf 411 Millionen Euro zurück, das EBIT drehte letztlich auf 3,4 Millionen Euro ins Minus – hat der börsenotierte und international agierende österreichische ITGesamtanbieter S&T weitgehende Reformen umgesetzt.

Das Unternehmen war aufgrund der Branchenfokussierung auf die Fertigungsindustrie und den Automotive- Bereich sowie wegen der starken Präsenz in CEE im Vorjahr besonders stark von der negativen konjunkturellen Entwicklung betroffen. Nach Veröffentlichung des vorläufigen Ergebnisses im Februar ergab sich offenbar überraschend noch die Notwendigkeit, Risikovorsorgen von mehreren Millionen Euro bei Großprojekten im Bereich Business Solutions in den Ländern Deutschland, Schweiz und Rumänien zu treffen.

Vorstandsvorsitzender Christian Rosner und Finanzvorstand Martin Bergler berichteten anlässlich der Bilanzpressekonferenz Anfang April von inzwischen gesetzten umfangreichen personellen und organisatorischen Konsequenzen. Im Zuge eines Wechsels in der Position des COO für den Bereich Business Solutions (Peter Travnicek folgte im Februar auf Georg Komornyik) wurde die deutschsprachige Region (DACH) länderorientiert mit lokalem Ländermanagement und neuer Vertriebsstruktur aufgestellt, der Marktauftritt erfolgt inzwischen generell unter der Dachmarke S&T. Die Gesellschaften in China, Russland und der Türkei werden beziehungsweise wurden „devestiert“ und das Projektmanagement samt Controlling optimiert. „Wir haben effiziente Strukturen geschaffen und unsere Kapazitäten dem Markt angepasst“, erklärt Christian Rosner und gibt nun für seine Mannschaft die Devise „Sell like hell“ aus.

Für heuer erwartet Rosner nach im ersten Halbjahr noch anhaltenden Verlusten spätestens ab Jahresmitte einen „leicht positiven Trend“, obwohl angesichts der immer noch eingeschränkten Berechenbarkeit der Märkte Vorsicht bei Prognosen geraten sei.

S&T Gruppe
www.snt-world.com





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