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it&t business | Artikel
Outsourcing und Application-Management als 'Krisenservice' von S&T

Steigende Nachfrage in schwierigen Zeiten | 02/2009

Um auch in raueren Zeiten am Markt zu reussieren, sind professionelle IT-Services erforderlich, die einen raschen RoI versprechen.

Gemäß einer aktuellen Studie der unabhängigen Beratungsgesellschaft EquaTerra setzen Unternehmen an Stelle langfristiger Optimierungsmaßnahmen verstärkt auf Lösungen, die schnelle Kosteneinsparungen ermöglichen. Outsourcing-Dienstleistungen werden demnach derzeit stärker nachgefragt als Hardware, Software oder andere projektbezogene Dienstleistungen. Auch die Analysten von IDC, PAC (Pierre Audoin Consultants) und Vanson Bourne reihen Outsourcing für heuer mit großem Vorsprung auf Platz eins der ITWachstumsbereiche und nennen Sparen als Hauptzweck des Auslagerns. Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise erweist sich somit als Motor für Outsourcing und Managed Services, die heuer um rund sieben Prozent wachsen sollen, während die Marktforscher dem gesamten IT Services Markt nur ein Plus von ein bis drei Prozent profezeien. Laut Gartner streben manche Firmen dabei ein Bundling von Outsourcingund Projektservices an, um noch mehr Kosten zu sparen. So wird zum Beispiel bei der Auslagerung des Server-Betriebes mitunter gleich ein Applikations-Modernisierungsprojekt zum Festpreis vereinbart, um hohe Stundenkosten zu vermeiden. Auch hierzulande rücken Outsourcing und Software as a Service- Modelle verstärkt ins Rampenlicht.

Vorteil für alle.
„Wenn die Rahmenbedingungen geschickt gelegt sind, kann sich ein Outsourcingprojekt für den Kunden bereits im ersten Jahr rechnen“, unterstreicht Georg Komornyik, Chef von S&T DACH und seit Jänner auch Vorstandsmitglied der börsenotierten Muttergesellschaft S&T AG, die Wirtschaftlichkeitsaspekte. Für sein Unternehmen sind Virtualisierung und Serverkonsolidierung, wo S&T schon seit Jahren zu den Marktführern hierzulande zählt, sowie Outsourcing und dessen „Derivat“ Applikation Management schon seit Jahren wichtige Wachstumsfelder. Die Kunden haben dabei die Möglichkeit, flexible Angebotsformen zu nutzen. Neben einem Komplettoutsourcing – dabei wird praktisch das gesamte System samt den wichtigsten Mitarbeitern und Know-how übernommen – ist auch partielles Outsourcing möglich, bei dem zur Kosten sparenden Nutzung von Skaleneffekten gewisse Leistungen auch anderen Kunden angeboten werden. Der Vorteil kommt für Komornyik jedenfalls allen Beteiligten zu Gute: Die Unternehmen erhalten ein gebündeltes Knowhow zu einem guten Preis, und S&T kann sich auch „in Zeiten wie diesen“ durch ein deutlich verbreitertes Angebot und durch die Gewährung attraktiver Konditionen weitere Marktanteile holen. Der gehobene Mittelstand hat die Vorteile der Nutzung von „anteilsmäßigem Knowhow“ längst erkannt und steigt zunehmend auf diese Form der Zusammenarbeit um, doch auch kleinere Unternehmen beginnen bereits, sich für diese Möglichkeit der Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu interessieren.

Bestens aufgestellt.
Beim Application Management dominiert für S&T die Partnerschaft mit SAP. „Wir verstehen darunter die konsequente anwendungsspezifische Weiterentwicklung von SAPApplikationen für den Kunden – also das Customizing und die inhaltliche Optimierung und Weiterentwicklung von Prozessen und Funktionen. Diese Leistungen werden im ,Outsourcingmodus‘, also abgesichert über SLAs (Service level agreements) erbracht. Kosteneinsparungen von über 20 Prozent bei zumindest gleicher Qualität sind durchaus möglich. Die breite Aufstellung von S&T mit fast 400 Mitarbeitern flächendeckend in ganz Österreich und insgesamt über 3.000 Mitarbeitern in 22 Ländern, sowie die ausgeprägte Branchenorientierung sind weitere Assets für beide Seiten“, erklärt Georg Komornyik und ergänzt: „Wir sind als einer der Top 3 überregionalen SAPProvider im deutschsprachigen Raum und in Zentral- und Osteuropa bestens aufgestellt.“

Wachstum auf breiter Basis.
In der DACH-Region verfügt S&T bei Outsourcing und SAP-Application Management über eine bald dreistellige Kundenzahl. In Österreich zählen dazu so klingende Namen wie der Automobil-Zulieferer Miba, die Handelskette Spar, der Mineralölkonzern OMV, der Stahlmulti Voest Alpine, die ISS Facility Services, der ORF, die Leder & Schuh AG (Humanic), die Energie AG Oberösterreich oder der Spanplattenproduzent Egger. Als Referenzen in anderen Ländern nennt Georg Komornyik den Automobil-Zulieferer Plastal in Polen, die ABB Turbo Systems in der Schweiz, den tschechischen Lebensmitelhersteller Vitana, den deutschen Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf, die Compass Group Schweiz oder die Horiba Japan Mess- und Prüfgeräte, die S&T neben Deutschland sogar auch in Großbritannien und China unterstützt. Die daraus resultierende Kompetenz sowie die Möglichkeit des Anlass-bezogenen Zugriffs auf Kompetenzzentren des Konzerns – zum Beispiel auf das Nearshoring-Center in Polen mit zur Gänze auch deutsch sprechenden Mitarbeitern – führen zu Vorteilen im Wettbewerb, welche auch künftiges Wachstum bei bestehenden, vor allem aber den Gewinn weiterer Kunden erleichtern dürften.



S&T
www.snt.at





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