freecom | 3/2008
Open Source-ERP
für KMUs
Das Wiener Entwicklungsunternehmen
freecom, im Jahr
2000 im Umfeld der Mayr-
Melnhof Karton AG gegründet,
zeigt, dass Open Source-
Lösungen für Unternehmen
nicht nur im Content Mangement-
Bereich (Stichwort
Typo3) eine attraktive Alternative
zu kommerziellen Software-
Produkten bieten. freecom
entwickelt Individuallösungen,
die auf Open Source-
Frameworks basieren. „Die
Untenehmensprozesse sind in
jedem Unternehmen anders,
deswegen bieten wir maßgeschneiderte
individuelle
Lösungen an“, erklärt Tom
Meniga, Geschäftsführer von
freecom. Neben Business
Intelligence- und Reportinglösungen
bietet der IT-Dienstleister
seit einem Jahr auch
Lösungen, die auf dem Open
Source ERP-Produkt ADempiere
aufbauen. „Unsere Kunden
fordern Lösungen, bei
denen keine Abhängigkeit von
einem Software-Hersteller
gegeben ist“, begründet Meniga
die Strategie, „gerade für die
zahlreichen mittelständischen
Unternehmen in Österreich
sind Open Source-ERP-Systeme
besonders interessant.“
freecom beschäftigt 20 Mitarbeiter,
die überwiegend in
der Entwicklung tätig sind.
„Unser wichtigstes Asset sind
unsere Mitarbeiter. Wir investieren
daher auch intensiv in
Aus- und Weiterbildung“, so
Meniga, der mit seinem „multikulturellen“
Team Kunden
auch bei deren Expansion
nach Osteuropa begleitet. Zu
den Kunden von freecom
zählen neben Mayr-Melnhof
unter anderem die Arbeiterkammer
und die Nettingsdorfer
Papierfabrik.
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